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| Das Museum WITT, auch unter der Abkürzung MWM in der Literatur bekannt, wurde 1980 von Dipl.-Kfm. Thomas J. WITT gegründet mit der Zielsetzung der Erforschung der im Werk von SEITZ als "Bombyces und Sphinges" definierten Nachtfalter (Heterocera). Grundlage dieses heute von einer privaten Stiftung getragenen Forschungsinstitutes bildet eine die weltweite Verbreitung umfassende Spezialsammlung dieser Lepidopterenfamilien mit schätzungsweise 2,5 bis 3 Mio. Exemplaren. Die Geschichte und Herkunft dieses Forschungsmaterials, das das Ergebnis der Verschmelzung sowohl einer Vielzahl von Sammlungen einzelner, zum Teil namhafter Lepidopterologen als auch zahlreicher in der 2.Hälfte des 20.Jahrhunderts durchgeführter Forschungsreisen und Expeditionen ist, wird dargestellt und reicht bis in die Mitte des 19.Jahrhunderts zurück. Ein wachsendes Team von Spezialisten aus vielen Nationen, die im einzelnen unter korrespondierende Wissenschaftler und Mitarbeiter vorgestellt werden, ist mit der Betreuung, Auswertung und Bearbeitung dieses Forschungsmaterials beschäftigt. Die Ergebnisse dieser Forschungstätigkeit werden laufend in international verbreiteten Fachzeitschriften, Buchreihen und Einzelpublikationen veröffentlicht. Um für die wachsende Zahl der Manuskripte Druckraum zu gewinnen schloß sich WITT bei der Gründung der Fachzeitschrift Entomofauna durch Maximilian SCHWARZ, Ansfelden, im Jahre 1980 dem Redaktionsteam an. Die Zeitschrift startete von Anfang an mit einer höheren Auflage und fand über den Weg des internationalen Schriftentauschs in kurzer Zeit eine weltweite Verbreitung in die auf dem Gebiet der Entomologie bedeutenden Bibliotheken von Museen, Universitäten, Fachvereinigungen und Gesellschaften sowie durch Gewinnung von Abonnenten einen kontinuierlich wachsenden Leserkreis. Eine gezielt auf das Forschungsgebiet ausgerichtete Bibliothek wird laufend erweitert und enthält neben mehren Tausend Fachbüchern und ca. 20.000 themenbezogenen Sonderdrucken, Schriften, Landkarten und handschriftlichen Aufzeichnungen einen Bestand an rund 450 Fachzeitschriften, deren geschlossene Präsenz ab Erscheinungsbeginn angestrebt wird. |
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