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Lymantriidae - Typenverzeichnis


Über Lymantriidae

In dieser Familie bedarf eine Reihe von Gattungskomplexen dringend einer Revision.

Ende 2004 erschien in der Quadrifina die Revision der Gattung Lymantria HÜBNER, [1819] aus der Feder von Alexander SCHINTLMEISTER. Darin wird die Gattung in 12 Subgenera aufgeteilt, wovon 9 hier erstmalig beschrieben und eingeführt werden. Derzeit sind 166 Lymantria Arten bekannt. Alle Arten mit Ausnahme von 3 species incertae sedis werden in Farbe abgebildet und mit ihren männlichen Genitalien (in einigen Fällen auch die weiblichen Genitalapparate) illustriert. Punktkarten zeigen die Verbreitung der asiatischen Arten der Gattung. 25 Fälle neuer Synonymien, 14 neue Stati und revivals sowie 32 neue Kombinationen werden publiziert. 41 Arten und 22 Unterartenwerden als neu für die Wissenschaft beschrieben, 1 Neotypus und 1 Lectotypus werden festgelegt. Insgesamt wurden cirka 45.000 Tiere aus 19 Museen und weiteren Privatsammlungen untersucht.

Das gesamte Material der Gattung aus der Sammlung des Verfassers mit 58 Holotypen und 1266 Paratypen, die 28% der Gesamtzahl der Tiere ausmachen, gelangte ans Museum Witt und wurde mit den bereits vorhandenen Beständen, die weiteres Typenmaterial enthalten, zur umfassendsten Spezialsammlung dieses Gattungskomplexes vereint. Mit den zum Teil in Serie vorliegenden Genitalpräparaten des vorhandenen Materials, den auf CD-ROM vorhandenen Präparaten des weiteren zur Untersuchung vorgelegenen Museumsmaterials sowie den Typenfotos ist der Stand der Kenntnis zum gegenwärtigen Zeitpunkt nahezu vollständig dokumentiert. Das Typenverzeichnis ist noch nicht vollständig aktualisiert.

Die Ordnung der Neuzugänge des Gattungskomplexes Euproctis sensu lato durch Igor ZOLOTUKHIN wurde ebenfalls Ende 2004 abgeschlossen. Die Sammlung umfaßt rund 250 Kästen und ist mit Hilfe der derzeit vorliegenden zusammenfassenden Arbeiten über die verschiedenen Faunengebiete vordeterminiert.

Die Ordnung der Neuzugänge des Gattungskomplexes Dasychira sensu lato ist ebenfalls durch Igor ZOLOTUKHIN erfolgt. Diese Gruppe umfaßt rund 150 Kästen.